HEALTH

HEALTH the highest aspect is the love

with Sheikh Hassan Dyck in Italy 2013

 

Sheikh Hassan, born in Germany, found his way to Islam while studying Indian music.

It was later in India that his spiritual search began, which lead him to Sufism and to his

Master Sheikh Nazim in 1975, who he now represents in Germany.

 

 

INTERVIEW MIT SCHEIKH HASSAN DYCK

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„Ich werfe dem Westen Heuchelei vor“

 

Die Osmanische Herberge in Kall-Sötenich steht nicht nur Sufis offen. Scheikh Hassan Dyck,

Gründer der Osmanischen Herberge in Kall-Sötenich, spricht über Krieg

und Frieden,Islam und Politik. Der Sufi fordert, dass der Westen nicht nur Waffen, sondern

auch Bodentruppen in den Irak schickt. Von Stephan Everling

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Scheikh Hassan, im Irak töten Muslime Muslime. In Syrien tobt seit Monaten ein

erbarmungsloser Bürgerkrieg. Wie sehen Sie die augenblickliche Situation?

 

Scheikh Hassan: Das Übel der heutigen Menschheit im Allgemeinen und auch der Muslime

liegt darin, dass das Geistige aus der Religion weggelassen wird, obwohl es die Grundlage ist,

warum Religion überhaupt existiert. Doch sie haben nur noch das äußerliche, keinen geistigen

Wegführer. Der Meister ist der geistige Wegführer. Der Kern eines Sufi-Ordens ist der Meister.

Islam und Sufismus sind untrennbar.

 

Scheikh Hassan:Es ist die Aufgabe des Menschen, egal, ob Muslim, Christ, Jude, Taoist,

Atheist, Kommunist, das Ego zu kontrollieren. Wenn er das Ego nicht in den Griff kriegt,

dann passiert, was jetzt passiert. In den italienischen Medien ist schon vom dritten Weltkrieg

die Rede. Die Menschen sind nur noch ihren Trieben und schlechten Eigenschaften

unterworfen. Ohne Kontrolle!

 

Wie kann es sein, dass Muslime andere Muslime töten, obwohl im Koran steht, dass das

nicht erlaubt ist?

 

Scheikh Hassan: Sie sind irregeleitet. Weg vom geraden Weg,ddem Weg der Weisheit,

des Respektes und der Barmherzigkeit. Diese Muslime, die sich so nennen, sind für mich

keine Muslime. Sie haben in ihrem Glauben keine Barmherzigkeit. Sie töten jeden, der nicht

ihren erfundenen Glaubenssätzen folgt.

 

Wie kann die Kontrolle wiedererlangt werden? Steinmeier will Waffen schicken.

 

Scheikh Hassan: Ich meine: Waffen und Bodentruppen unbedingt. Ich werfe dem

Westen Heuchelei vor.

 

Können Sie das bitte genauer ausführen?

 

Scheikh Hassan: Präsident Obama kündigt seit Jahren an, Terrorismus ist der Feind Nr. 1.

Damit werden alle Aktionen im Nahen Osten begründet. Jetzt haben sie den Terror wirklich,

und jeder sieht es, aber sie tun nichts. Sie sind in den Irak einmarschiert mit einer Lüge.

Mindestens 190 000 Menschen sind umgekommen und sie schämen sich nicht dafür.

Und jetzt besetzen Terroristen das Land und sie gehen nicht rein. Warum schützen sie

nicht die Unschuldigen?

 

Sie meinen also, Waffenlieferungen wären

. .

Scheikh Hassan: (unterbricht) nicht genug! Ich finde, man muss die Menschen retten.

Die Angreifer haben kein Erbarmen, sie töten jeden, der nicht zu ihrer Gruppe gehört.

 

Glauben Sie denn, dass es im Irak einen gemeinsamen Weg zwischen Schiiten und

Sunniten geben kann?

 

Scheikh Hassan: Klar, warum denn nicht? Unser Meister hat gesagt, besinnt Euch auf

das Gemeinsame, nämlich dass ihr Menschen und Diener Gottes seid.

 

Wie erklären Sie sich, dass Salafismus so eine große Attraktivität auf so viele Deutsche hat?

 

Scheikh Hassan: Höchstens 0,1 Prozent der Muslime in Deutschland sind Salafisten.

Salafismus ist Wahabitentum. Der Gründer, Ibn Abdul Wahab, ist vor 250 Jahren in

Saudi- Arabien aufgetaucht. Sein Vater hat ihn für verrückt erklärt. Die Wahabiten haben

schon damals alle getötet, die nicht mit ihnen waren. Diese Strömung wäre schon längst

von der Erdoberfläche verschwunden, wenn Saudi-Arabien nicht durch das Öl reich

geworden wäre. Durch dieses Geld ist die wahabitische Lehre in der Welt verbreitet worden,

denn sie haben überall Moscheen gespendet. Geld spielte keine Rolle. Dafür verlangen

sie aber, dass dort wahabitische Lehren vertreten werden. Diesen kranken Bazillus

haben sie alle.

 

Was tun Sie gegen diese Gefahr?

 

Scheikh Hassan: Gefahr? Das ist gar kein Ausdruck! Wir sind mitten im Chaos!

400 deutsche Jugendliche sind nach Syrien und Irak gegangen. Diese Leute haben nicht

den richtigen Islam. Die Salafisten haben charismatische Prediger. Pierre Vogel zum Beispiel.

Eigentlich ist er sympathisch, aber er ist irregeführt. Die Führer sind ignorant und die

Zuhörer sind ignorant. Und die Menschen fallen darauf herein.

 

Was tun Sie dagegen?

 

Scheikh Hassan: Ich bin kein Held oder Heiliger. Aber ich sage zu jedem, der es hören

will, ihr müsst einen geistigen Meister haben. Das ist die Grundlage von Religion:

Zum Beispiel war Jesus ein Meister, der Schüler (Jünger) hatte. Die Wahabis sagen dagegen,

du brauchst keinen Meister. Du brauchst nur den Koran und die Berichte des Propheten

lesen. So etwas führt in die Irre. Ich war an der Universität Münster eingeladen, um einen

Vortrag zu halten. Ich habe ausgeführt, wenn ihr in Eurem Programm zur Islam-Erziehung

in Deutschland nicht die Sufi-Gelehrten heranzieht, werdet ihr keinen Erfolg haben.

Das beste Mittel gegen dieses Chaos ist Bildung, denn Wissen schützt vor Ignoranz.

Dazu müssen Sie aber die Sufis einbeziehen.

 

Passiert das?

 

Scheikh Hassan: Nein, das passiert nicht. Wir nehmen die Religion ernst, und das

verstehen deutsche Politiker nicht. Sie wissen nicht, wer ihr Freund und Feind ist. Wenn

sie wollen, dann biete ich ihnen meine Hilfe an. Denn die Hilfe, die Medizin gegen

Wahabismus und Salafismus ist Sufitum. Und da bin ich dabei.
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Sie beklagen, dass die Sufis relativ wenig Einfluss haben.

 

Scheikh Hassan: Ja.

 

Wie wollen Sie das ändern?

 

Scheikh Hassan: In meinem Bereich versuche ich, dieses Wissen weiterzugeben.

Wir haben in Kall seit 1995 ein Zentrum. Das nennt sich Zentrum für spirituelle Kultur

und charakterliche Erziehung, die Osmanische Herberge. Das ist ein offenes Haus, wo

jeder hinkommen kann. Ich selbst bin an keinem Wochenende zu Hause, ich fahre durch

Deutschland, Europa, Südamerika, um dieses Wissen zu verbreiten. Mehr kann ich

nicht tun. Aber ich frage den deutschen Staat, warum unterstützen Sie nicht ihre

wirklichen Freunde? Wir haben einen Bruder, Husamuddin Meyer, der ist muslimischer

Gefängnisseelsorger. Im Gefängnis werden die Gefangenen von Wahabi-Gelehrten

indoktriniert. Husamuddin Meyer macht seit Jahren gute Arbeit, kann auch Erfolge

aufweisen, er wird aber nicht genug unterstützt.

 

Sie haben also die Konzepte, aber es fehlt die Unterstützung der staatlichen Institutionen?

 

Scheikh Hassan: Natürlich. Wir beanspruchen, das gebe ich zu, den richtigen Islam zu

haben. Das wird jeder sagen, aber ich sag es auch. Wir können einen Wettbewerb machen.

Ich bin bereit. Es steht im Koran: Wetteifert im Guten! Machen wir doch einen Wettbewerb!

 

Hat schon jemand die Herausforderung angenommen?

 

Scheikh Hassan:

Nein. Einige Gruppen wie wir haben die Salafisten aufgefordert, öffentlich ihre Argumente

auf den Tisch zu legen. Aber sie kommen nie.

29.08.2014 ksta

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Die Osmanische Herberge in Kall-Sötenich wurde 1995 von Scheikh Hassan Dyck gegründet.

Sie ist das Zentrum der in Deutschland lebenden Sufis. Getragen wird die Herberge durch

Spenden und die Arbeit ehrenamtlicher Helfer. In dem Haus mit Saal und Restaurant finden

Konzerte, Vortrage und Seminare statt. Von weither kommen die Besucher zum alljährlichen

Sufi-SoulFestival. (sev)

 

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Whenever something is wrong in a person, everything around him appears wrong to him.

When he is all right within himself, the world appears all right to him.The world is created

perfectly by God. If something appears wrong to you, you must ask yourself:

“What is wrong in me that i see this wrong? Oh my Nafs, you are wrong!”

 

(Maulana Shaikh Nazim al-Haqqani an-Naqshbandi)

 

Let me here introduce to you some muslim woman in history.

Women played an important role in the pre-modern Muslim world as scholars, poets,

mystics, rulers, and warriors.

 

 

Khadīja b. Khuwaylid (d. 620)

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Even before her famous marriage to the Prophet Muhammad, she was an important

figure in her own right, being a successful merchant and one of the elite figures of

Mecca. She played a central role in supporting and propagating the new faith of

Islam and has the distinction of being the first Muslim. As the Prophet Muhammad

himself is believed to have said in a hadith preserved in Sahih Muslim:

“God Almighty never granted me anyone better in this life than her. She accepted

me when people rejected me; she believed in me when people doubted me; she

shared her wealth with me when people deprived me; and God granted me children

only through her.” Indeed, another of the most important women of early Islam,

Fāṭima al-Zahrā’, was the daughter of the Prophet by Khadīja and it is only through

Fāṭima (especially through her two sons, al-Hasan and al-Husayn) that the

lineage of the Prophet Muhammad is preserved. These facts make Fāṭima and her

mother Khadīja among the most revered female personages in Islamic history.

 

 

Nusayba b. Ka‘b al-Anṣārīyya (d. 634)

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Also known as Umm ‘Ammara, she was a member of the Banū Najjār tribe and one

of the earliest converts to Islam in Medina. As a Companion of the Prophet

Muhammad, there were many virtues attributed to her. She is most remembered,

however, for taking part in the Battle of Uhud (625), in which she carried sword

and shield and fought against the Meccans. She shielded the Prophet Muhammad

from enemies during the battle and even sustained several lance wounds and

arrows as she cast herself in front of him to protect him. It is said that after she

sustained her twelfth wound, she fell unconscious and the first question she asked

when she awoke (a day later in Medina) was “did the Prophet survive?”

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Khawla b. al-Azwar (d. 639)

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Another contemporary of the Prophet Muhammad. She is best known for her

participation in the Battle of Yarmuk (636) against the Byzantines. According to

later narratives of the Islamic conquests, authors described her as having the

skill and fighting ability of the famed Muslim general Khālid ibn al-Walīd.

There are a lot of embellishments and unclear details that emerge from later

sources about her which make the details questionable, leading some scholars

to doubt whether she had even existed at all! Despite these reservations, it is

nonetheless notable that scholars such as al-Waqidi and al-Azdi, writing in

the eighth and ninth centuries, found it necessary to ascribe such importance

to a female warrior in the conquests. Indeed, if she never existed at all this

makes her legend all the more interesting.

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‘Ā’isha b. Abī Bakr (d. 678)

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A figure that requires almost no introduction, ‘Ā’isha was the wife of the

Prophet Muhammad who had perhaps the most influence on the Muslim

community after his death. She played a central role in the political opposition

to the third and fourth caliphs Uthmān ibn ‘Affān and ‘Alī ibn Abī Ṭālib, even

leading an army against the latter at Basra in 656. Although she retired from

political life after her defeat, she continued to play a major role as a

transmitter of Islamic teachings. She is one of the major narrators ofhadith

in the Sunni tradition. In many ways, she is among the most controversial

figures in early Islam, especially since the implications of her actions for

women’s participation in scholarship, political life, and the public sphere

clashed with later conservative conceptions of the role of women.

For more about ‘Ā’isha and her legacy, read Denise Spellberg’s excellent book

entitled Politics, Gender and the Islamic Past: The Legacy of ‘Ā’isha bint

Abī Bakr (1996).

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Zaynab b. ‘Alī (d. 681)

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She was the grand-daughter of the Prophet Muhammad through his daughter

Fāṭima (d. 633) and her husband ‘Alī ibn Abī Ṭālib (d. 661). She was among

the most illustrious and admirable figures of the Ahl al-Bayt (Family of the Prophet)

and played a central role both during and after the Massacre at Karbala (680),

where her brother al-Ḥusayn ibn ‘Alī, and 72 of her nephews and other brothers

were killed by the Umayyads. For a time, she was the effective leader of the

Ahl al-Bayt and served as the primary defender of the cause of her brother, al-Ḥusayn.

At Kufa, she defended her nephew—‘Alī ibn al-Ḥusayn—from certain death by the

governor of the city  and, when presented to the Yazīd ibn Mu‘āwiya at Damascus,

gave such an impassioned and forceful speech in the royal court that forced the caliph

to release her and the prisoners taken at Karbala. Her strength, patience, and wisdom

makes her one of the most important women in early Islam. Her shrine at Damascus

remains a major place of visitation by both Sunnis and Shi’as, a fact that emphasizes

the universality of her legacy among Muslims.

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Liebe ist